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Pyrotechnik Lehrgang F4

für die Verwendung von pyrotechnischen Erzeugnissen der Kategorie F4

Wir legen bei der Vermittlung von Fachwissen und Erfahrung sowie bei der Auswahl von Trainern, Unterrichtsmaterialien und Pyrotechnikmaterial Wert auf höchste Ansprüche, beste Qualität und Top-Niveau!

Lernziel

Vermittlung der erforderlichen Fachkenntnisse zum Erwerb, Besitz und zur Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen (Feuerwerkskörpern) der KATEGORIE F4 (früher „Großfeuerwerk – Klasse IV“) sowie von Anzündmitteln der Kategorie P2.

Nach positiv abgelegter schriftlicher und praktischer Prüfung erhalten Sie ein staatlich anerkanntes Zeugnis, das als Grundlage zur Antragstellung eines Pyrotechnikausweises der Kategorie F4 bei der zuständigen Sicherheitsbehörde (Bezirkshauptmannschaft bzw. Landespolizeidirektion) ermöglicht.

Seminarinhalt

Gesetzlich vorgeschrieben sind 36 Unterrichtseinheiten (UE).

Im Gegensatz zum Mitbewerb umfasst der F4-Lehrgang der „Akademie der Theater & Event-Szene“ jedoch 40 UE, da im Sinne einer professionellen Ausbildung zusätzliche feuerwerkstechnische Inhalte sowie zusätzliche Feuerwerkspraxis angeboten werden.

Lehrplanmäßig (iSd Anlage 1 PyroTG-DV) werden in den nachstehenden Hauptunterrichtsgegenständen unter anderem folgende Inhalte – aufbauend auf den Lehrgang F3  –  vermittelt und vertieft (auszugweise):

  • Rechtskunde:
    Vertiefung Pyrotechnikgesetz 2010, PyroTG – DV,
    Antragstellungsverfahren für F4-Feuerwerke;
  • Fachkunde:
    Vertiefende Pyrotechnikchemie, Materialkunde: übliche Feuerwerkskörper F4 (Arten, Konstruktion, Wirkung, Gefahren), Schwerpunkt auf Feuerwerksbomben (Arten, Effekte, etc.), pyrotechnische Anzündmittel;
  • Sicherheitstechnische Maßnahmen: Auswahl und Beurteilung eines Abbrennplatzes für F4-Feuerwerke, Sicherheitsabstände, vorbeugende Brandschutzmaßnahmen, Versager und Fehlfunktionen sowie deren Behandlung, Flugverkehrssicherheit, Helfertätigkeiten, Aufbewahrung von Feuerwerkskörpern;
  • Fachtechnik: Vorbereiten, Verleiten und Bezündern sowie Aufstellen und Montage von Feuerwerkskörpern F4 („Setup“ bzw. Aufbau eines Feuerwerkes), Herstellen von Frontstücken, Vorbereiten und Laden von Feuerwerksmörsern, Mörserkunde, Vertiefung in die elektrische Anzündtechnik, Choreographie und Designing von Feuerwerken (Zündpläne, Musikfeuerwerke, etc.), Abbrennen eines Feuerwerkes, Maßnahmen nach einem Feuerwerk;
  • Praxisübungen: neben diversen Demonstrationen werden die fachtechnischen Grundlagen geübt und F4-Feuerwerkskörper (insb. Feuerwerksbomben) vorbereitet und abgebrannt.
  • Die schriftliche Prüfung erfolgt im Anschluss an die Praxis und die praktische Prüfung.

Teilnehmeranzahl

Beachte, dass der Lehrgang erst ab einer bestimmten Mindestteilnehmeranzahl durchgeführt wird. Auch aufgrund der maximalen Teilnehmerplätze wird erfahrungsgemäß um zeitgerechte Anmeldung, nach dem Prinzip „First-Come-First-Serve“, ersucht.

Zielgruppe

Alle die einen F3 Lehrgang positiv absovliert haben bzw.  Personen, die unter anderem Fachkenntnisse im Umgang mit Feuerwerksbomben erwerben und damit künftig auch (Groß-) Feuerwerke der Kategorie F4 professionell durchführen wollen bzw. müssen.

Termin

Termin wird noch bekannt gegeben
Die ersten drei Theorie-Tage von 08:30 bis 19.00 Uhr
Die Zeiten für den vierten Tag werden angemeldeten TeilnehmerInnen zeitgerecht bekannt gegeben

Trainer/Referent, Ort, Kosten

Referenten  Mag. Robert Gartner, Tom Csengel, Ernst Taubinger
Ort Theorie: 1220 Wien, Wagramer Straße 252
Praxis: wird den Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben
Kurskosten pro Teilnehmer netto € 865,00
Kurskosten pro Teilnehmer brutto € 1.038,00
  • Mindestalter 18 Jahre.
  • Erfolgreicher Abschluss eines F3-Lehrganges (Zeugnis eines staatlich anerkannten Lehrgangsträgers) Besitz eines Pyrotechnikausweises für die Kategorie F3 und/oder T2.
  • Bestätigter Nachweis der Mitarbeit an mindestens 15 verschiedenen F4-Großfeuerwerken als Helfer oder nachweisliche Teilnahme an mindestens 15 „Praxisvorbereitungen für Fachkenntnisse für pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F4“, welche von staatlich anerkannten Lehrgangsträgern angeboten werden dürfen.
  • Vorlage einer Verlässlichkeitsbescheinigung gemäß § 16 PyroTG 2010 (diese ist kein Strafregisterauszug bzw. „Leumundszeugnis“!) und kann bei der für den Hauptwohnsitz örtlich zuständigen Sicherheitsbehörde (Landespolizeidirektion oder der zuständigen Bezirkshauptmannschaft) beantragt werden, darf zum Lehrgangsbeginn nicht älter als 6 Monate (ab Ausstellung) sein und muss spätestens bei Lehrgangsbeginn dem Lehrgangsträger vorgelegt werden.
  • An persönlicher Ausrüstung sind erforderlich: Schutzhelm und der Witterung entsprechende Oberbekleidung (keine leichtentzündlichen Jacken) sowie festes Schuhwerk für die Praxis. Nach Möglichkeit bitte ein Multitoolwerkzeug (zB Leatherman) und eine kleine Spitzschere mitbringen.

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